Offenes Bein / Ulcus cruris
Was ist ein Ulcus cruris?
Ein Ulcus Cruris ist ein Geschwür am Unterschenkel, das im allgemeinen Sprachgebrauch auch als „offenes Bein“ bezeichnet wird.
Wie entsteht ein Ulcus cruris?
Der Ulcus cruris entwickelt sich meist zu einer chronischen offenen Wunde, die aus verschiedenen Gründen, insbesondere aber aufgrund von Durchblutungsstörungen, nicht abheilt. Der Ulcus cruris venosum ist die schwerste Form der venösen Insuffizienz und kann durch eine unbehandelte Varikosis (Krampfadern), häufig im Gebiet des oberen Sprunggelenks, aufgrund von Hautveränderungen entstehen.
Welche Symptome verursacht ein Ulcus cruris und wie gefährlich ist er?
Typische Beschwerden sind schwere, müde oder geschwollene Beine sowie Hautveränderungen wie bräunliche Verfärbungen am Unterschenkel. Im weiteren Verlauf wird die Haut dünner und Wunden heilen schlechter ab. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann sich eine chronische offene Wunde, das sogenannte „offene Bein“, entwickeln. Zusätzlich kann es zu Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödemen) kommen. Aus diesem Grund sollten Beschwerden frühzeitig abgeklärt werden.
Wie wird Ulcus cruris behandelt?
Eine effektive Behandlung eines Ulcus cruris orientiert sich an der Ursache des Geschwürs. Diese wird im Rahmen der Anamnese und der Diagnostik individuell ermittelt. Zur Wundbehandlung stehen die gängigen konservativen und auch operativen Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.


