Klinik Vincentinum
Abteilung für Interventionelle Kardiologie

T 0821 3167-399
kardiologie-vin@artemed.de

Interventionelle Kardiologie in der Klinik Vincentinum

Arteriosklerose und ihre koronaren Folgeerkrankungen wie Koronare Herzerkrankung (KHK), Akutes Koronarsyndrom (ACS), Ischämische Herzkrankheit oder Angina Pectoris sind in Deutschland die am weitverbreitetsten chronischen Erkrankungen und mit der Folgeerscheinung Herzinfarkt häufigste Sterbeursache.

Mit ihrem hochmodernen Herzkatheterlabor hat die Abteilung für Interventionelle Kardiologie der Klinik Vincentinum die Möglichkeit, alle Arten und Schweregrade von Verschlüssen der Herzkranzgefäße zu diagnostizieren, und bietet Patienten ein umfassendes Therapieangebot, das auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt wird.

Verengte Koronargefäße

Der Herzmuskel wird durch die Koronargefäße mit Sauerstoff versorgt. Wenn diese Arterien aber aufgrund von abgelagerten Fett- oder Kalkplaques verengt sind (Arteriosklerose/Arterienverkalkung), entsteht eine Unterversorgung des Herzens, die im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führt. Abhängig vom Grad der Verengung, also der Stenose, sind die Symptome und Beeinträchtigungen bei den Patienten. Häufig tritt Angina pectoris auf, ein Druckschmerz und Engegefühl in der Brust, der oft auch in benachbarte Regionen wie Arm, Kiefer, und Rücken ausstrahlt, insbesondere bei körperlicher Belastung. Weitere Anzeichen sind Luftnot, erhöhte Herzfrequenz, verringerter Blutdruck, Übelkeit, vermehrte Schweißproduktion und Angstgefühle. Risikofaktoren für eine Arteriosklerose sind das Alter, eine genetische Veranlagung sowie beeinflussbare Faktoren wie Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und mangelnde Bewegung.

Konservative Therapiemöglichkeiten sind die Reduktion der Risikofaktoren und eine medikamentöse Behandlung. Wenn diese Methoden nicht ausreichen, können die erkrankten Gefäße entweder minimalinvasiv erweitert werden (Stent-Implantation) oder durch eine Bypassoperation umgangen bzw. ersetzt werden.

Diagnostik und Therapie im Herzkatheterlabor

Im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung werden die Herzkranzgefäße sowie mögliche Stenosen (Verengungen) und Okklusionen (Verschlüsse) durch Kontrastmittel und Röntgentechnik sichtbar gemacht (Koronar-Angiographie). Hierzu führt der Arzt über einen kleinen Einstiegspunkt einen dünnen Schlauch (Katheter) in die Arterie bis zum Herzen.

Unmittelbar nach der Angiographie kann im Rahmen der selben Untersuchung ein sogenannter perkutaner koronarer Eingriff (PCI) erfolgen. Mit einem Ballonkatheter wird die verengte Stelle im Blutgefäß geweitet (Angioplastie) und mit einem dünnen Röhrchen aus Metallgeflecht (Stent) als Gefäßstütze stabilisiert.

Auf Grundlage einer fundierten Diagnostik und unseren Erfahrungen sowie abhängig von der indivuduellen Gesundheitssituation unserer Patienten besprechen wir im persönlichen Gespräch die mögliche Therapie. Ein vertrauensvolles Verhältnis ist uns wichtig. Sofern Patienten dies möchten, legen wir dabei auch Wert auf einen guten Austausch mit dem zuweisenden Haus- oder Facharzt. 

Terminvereinbarung

Ihr Hausarzt, Internist oder Kardiologe empfiehlt eine Untersuchung oder Behandlung beim Spezialisten?

Vereinbaren Sie einen Termin unter

T 0821 3167-399
kardiologie-vin@artemed.de

Weitere Fachbereiche

Weiterführende Informationen

Veralteter Browser

Sie verwenden einen veralteten Browser. Die korrekte Darstellung der Webseite ist nicht garantiert und die Bedienung ist eingeschränkt bis hin zu nicht bedienbar.