Klinik Vincentinum
Abteilung für Arterielle Gefäßchirurgie

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Beinarterien-Aneurysma

Was ist ein Beinarterienaneurysma?

Bei einer genetischen Veranlagung können Erweiterungen der Schlagadern im Bereich der Leistenarterie (Femoralisaneurysma) oder Kniearterie (Poplitealaneurysma) auftreten. Diese können unbehandelt schwere Komplikationen entwickeln, bis hin zum Beinverlust.

Was sind die Symptome eines Aneurysmas im Bein?

Ein intaktes Aneurysma in der Kniekehle verursacht oft keine Beschwerden und bleibt meist unbemerkt. Erreicht das Poplitealaneurysma jedoch ein Durchmesser von mehr als drei Zentimetern, besteht das Risiko, dass sich ein Gefäßverschluss bildet. Manchmal können auch Blutgerinnsel aus diesem Aneurysma in die Peripherie verschleppt werden. Klinische Beschwerden können belastungsabhängige Wadenschmerzen, Kribbelgefühle sowie Taubheits- und Kältegefühle bemerkbar machen.

Wie wird ein Beinarterien-Aneurysma behandelt?

Wir bieten die minimalinvasive Therapie dieser Erweiterungen mit gecoverten Stents, sogenannten Endografts an. Hier wird in das Aneurysma ein mit Stoff bezogener Stent (Gefäßstütze) eingelegt und die Aussackung somit von innen her abgedichtet. Falls eine minimalinvasive Therapie nicht mehr möglich ist, führen wir die notwendigen Operationen wie Gefäßersatz durch eine körpereigene Spendervene oder Kunststoffarterie im Sinne eines Bypasses (Gefäßüberbrückung) durch.

Terminvereinbarung

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