Klinik Vincentinum
Abteilung für Interventionelle Kardiologie

ab 4.10.2021

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Schwer verkalkte Koronargefäße

Verengungen der Blutgefäße entstehen u.a. durch das Einlagern von Festkörpern wie Fetten, Kalziumsalzen, Cholesterin oder Blutbestandteilen in der Gefäßwand. Eine wichtige Unterscheidung bei der Klassifikation von Koronarstenosen stellt der Grad der Kalzifikation dar, also wie weit die Verkalkung der Ablagerung fortgeschritten ist.

Schwer verkalkte Stenosen sind extrem hart, manchmal so sehr, dass eine Gefäßaufdehnung durch einen Ballonkatheter nicht möglich ist. Hier ist eine Atherektomie erforderlich um die Ablagerungen zu entfernen. In der Klinik Vincentinum wendet das Team um Dr. Fusaro meist die Rotablation an, bei der an der Spitze des Katheters ein rotierender Bohrkopf die stark verkalkten Ablagerungen abträgt. Danach kann ein Stent zur Stabilisierung der Gefäßwand gesetzt werden. Im Einzelfall wird nach der passendsten Lösung für die Patienten gesucht.

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